Bürgerinitiative Sport- und Schulstandort Osteweg

Wofür wir stehen: Wir wollen den Sport- und Schulstandort Osteweg erhalten und in den ehemaligen McNair-Barracks und in der Umgebung zwischen Goerzallee, Finckensteinallee und Dahlemer Weg die zukünftige Sport- und Bildungsversorgung der vielen Kinder und Jugendlichen gewährleisten!


Der Kampf um ein Berliner Schulgrundstück

Klicken Sie links auf das Video und schauen Sie sich unseren neuesten Beitrag zum Streit zwischen Senat, Bürgern und Bezirk um ein Schulgrundstück am Osteweg in Berlin Steglitz-Zehlendorf an!



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05.04.2019 Die Senatsverwaltungen sehen immer noch keine Notwendigkeit, offen und ehrlich mit uns zu kommunizieren. Am 18. November 2018 haben wir für unsere Hintergründe folgende Fragen an die Senatsverwaltung für Finanzen geschickt und um gemeinsame und abgestimmte Beantwortung mit anderen zuständigen Senatsverwaltungen gebeten:

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir bitten um die Beantwortung folgender Fragen:

  1. Wie viele Modulare Unterkünfte für Flüchtlinge (MUFs 2.0) hat das Land Berlin kostenpflichtig bestellt?
  2. Wie hoch sind die Gesamtkosten für diese Bestellung?
  3. Wie viele dieser MUFs wurden bisher errichtet?
  4. Wie sehen die zeitlichen Bauplanungen für die noch nicht errichteten MUFs aus?
  5. Wie sieht die konkrete Zeitplanung für den Bau der MUF am Osteweg bis zur Fertigstellung aus?
  6. Wie hoch werden die Baukosten insgesamt und Betriebskosten pro Monat für die MUF am Osteweg sein?
  7. Mit Stand 01. November 2018 bitten wir um die Belegungszahlen der derzeitig fertig errichteten Flüchtlingsunterkünfte, Tempohomes u.ä. im Bezirk Steglitz-Zehlendorf inkl. der Anzahl der freien Plätze.
  8. Mit Stand 01. November 2018 bitten wir um die Belegungszahlen der derzeitig fertig errichteten Flüchtlingsunterkünfte im Land Berlin, aufgeschlüsselt nach Unterbringungsart (MUF, Tempohome, Containerheim u.ä.),  inkl. der Anzahl der freien Plätze.

Falls die Beantwortung einer oder mehrerer Frage nicht in den Zuständigkeitsbereich von SenFin fallen sollte, bitten wir um Weiterleitung an die zuständigen Stellen und anschließende Zusammenfassung der Antworten.

Wir freuen uns auf Ihre Antwort bis zum 11. Dezember 2018.

 

Am 12. Dezember 2018 haben wir erneut um Beantwortung gebeten. Da im März immer noch keine Antworten vorlagen, haben wir am 14. März erneut um Beantwortung und Aktualisierung der Daten mit Stand 01. März 2019 bis zum 05. April gebeten - bis heute liegt keine Antwort vor! Dieses Verhalten entspricht nicht dem Verständnis, das wir von einem fairen und offenen Umgang miteinander haben!!


29.03.2019 Wie wir erfahren habe, befindet sich ein mögliches Ersatzgrundstück für den Osteweg in einer Prüfung durch das Land Berlin - wir halten Sie auf dem Laufenden!


24.03.2019 Save the Date! Wir planen am 25. Mai 2019 das einjährige Bestehen unserer Bürgerinitiative und das 25-jährige Leerstands-Jubiläum des denkmalgeschützten Gebäuderiegels am Osteweg 63 (Eigentümer: das Land Berlin!) zu feiern. Kommen Sie zur Billy-Wilder-Promenade 4 vor die Mavuno-Kirche und diskutieren Sie mit uns und den hoffentlich erscheinenden Politikvertretern des Bezirks, des Senats und des Bundes bei. Auch die Presse ist wieder eingeladen und kann sich ein Bild machen von der Situation machen. Wir sorgen für Kaltgetränke und Grillwürstchen - Spenden sind herzlich willkommen!


23.03.2019 Dieter Nuhr trifft es auf den Punkt: https://www.facebook.com/DasErste/videos/1106109592894792/ . Dem haben wir nichts hinzuzufügen.


19.02.2019 Die Morgenpost berichtet davon, dass der Bezirk nunmehr alle Anforderungen von Sts Rackles und den verschiedenen Senatsverwaltungen erfüllt hat: das Konzept und die Anmeldung für die Anna-Essinger-Schule sind beim Senat eingereicht worden. Und auch zwei Ersatzstandorte wurden dem Senat benannt. Jetzt sind die Senatsverwaltungen am Zuge!

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Berliner Morgenpost
190218 Steglitz-Zehlendorf Konzept für n
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17.02.2019 Der Bezirk hat Senat Konzept für Schule und Sporthalle übergeben! Bürgermeisterin Richter-Kotowski hat ihr Versprechen umgesetzt: Am 8. Februar 2019 hat das Bezirksamt Steglitz-Zehlendorf bei der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie ein detailliertes Konzept für die Nutzung des Standortes Osteweg 53/63 vorgelegt. Zugleich wird damit die Anna-Essinger Montessori-Gemeinschaftsschule als zukünftige Schule am Osteweg 53/63 angemeldet. Damit ist die Forderung von Staatssekretär Rackles aus der Bürgerversammlung vom 23. Januar 2019 erfüllt.
Das Konzept des Bezirks sieht vor, dass beide Grundstücke gemeinsam zu betrachten sind, da die Errichtung eines Schulstandortes auf dem einen Grundstück zwingend den Bau einer entsprechend dimensionierten Sporthalle auf dem anderen Grundstück mit sich bringt. Der Osteweg 53 (das leerstehende Gebäude) kann lediglich die Montessori-Grund- und Oberschule aufnehmen. Die erforderliche Sporthalle direkt nebenan am Osteweg 63 wird Hallenkapazitäten für die Montessori-Schule und Phorms-Schule ebenso bereitstellen wie für die Sportvereine im Bezirk.
An den "alten" Standorten der Anna-Essinger-Schule sollen Ausweichstandorte während der anstehenden Sanierungsarbeiten im Rahmen der Berliner Schulbau Offensive als "Drehscheibe" entstehen. Mit der Verlegung an den Osteweg kann auch die Zügigkeit der Schule erhöht werden. Diese konnte in den vergangenen Schuljahren die Anzahl von Anmeldungen zum Teil nur zur Hälfte erfüllen.
Mit dieser Vorlage hat der Bezirk einen sehr wichtigen Schritt zur Umsetzung des Ostewegs 53 und 63 als Sport - und Schulstandort gemacht und die Forderung des Senats erfüllt.


31.01.2019 Hier unser Interview durch Boris Buchholz vom Tagesspiegel:

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190131 Tagesspiegel Leute Newsletter | S
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26.01.2019 In der 18. Sitzung des Integrationsausschusses  im Bezirk Steglitz-Zehlendorf wurden folgende Vorschläge der Grünen-Fraktion für MUF-Standorte im Bezirk diskutiert - der Bezirk tut etwas!

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Thielallee 88-94
190124 Drucksache - 1089:V - Schulstando
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FU-Parkplatz für MUF und Studentenwohnungen
190124 Drucksache - 1087:V - MUFs auf de
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25.01.2019 Am 23. Januar 2019 fand eine Podiumsdiskussion auf Einladung des Bezirksamtes mit mehr als 250 Gästen statt. Auf dem Podium vertreten waren für den Senat der Staatssekretär für Bildung Rackles (SPD), die Bezirksbürgermeisterin Richter-Kotowski, Stadtrat Mückisch (Bildung und Sport), Stadträtin Böhm (Jugend und Gesundheit), Herr Schön vom Bezirkssportbund und Herr Knorr für die Bürgerinitiative. Anbei übersenden wir Ihnen einen Link zu einem aktuellen Bericht in der Berliner Morgenpost über die Veranstaltung. Am Ende der Veranstaltung rief ein junger Anna-Essinger Abiturient dazu auf, nicht immer in der Vergangenheit zu wühlen, sondern nach vorne zu blicken: denn all‘ die Kindergarten-Kinder von heute brauchen morgen Schulen und Sportmöglichkeiten in ihrem Wohnumfeld. Wir, der Landes- und Bezirkssportbund und der Bezirkselternausschuss können uns dieser Aussage ohne Wenn und Aber anschließen. 

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Hier der Artikel der Morgenpost zur Veranstaltung zum Download
190125 Steglitz-Zehlendorf: Osteweg blei
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19.01.2019 Am 16. Januar 2019 hat die BVV einige Anträge zum Osteweg beschlossen bzw einen Antrag abgelehnt. Die Beschlusslage haben wir für Sie unten zusammengefasst. Daraus wird deutlich, dass sowohl CDU, FDP und SPD die Notwendigkeit für eine Sporthalle und eine Schule am Osteweg klar anerkennen.

Die BVV stimmte dem Antrag der CDU zu, den Osteweg 53 und 63 als Schul- und Sporthallenstandort auszuplanen und das Bezirksamt mit dem Beginn der erforderlichen Planungen zu beauftragen.

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191009 Antrag CDU Osteweg 53 und 63.pdf
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Die BVV stimmte dem Antrag der FDP zu, die Grundstücke Osteweg 53 und 63 in das Fachvermögen des Bezirksamtes zu übertragen.

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190116 Beschluss BVV Antrag FDP.pdf
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Die BVV lehnte den Antrag der SPD ab, für den Osteweg zwei Varianten auszuplanen: Schule und Sporthalle an beiden Standorten, und Schule und Sporthalle am Osteweg 53. Dass diese zweite Variante nicht funktioniert, haben wir hinlänglich aufgezeigt (siehe unten). Daher lehnte auch die BVV den Antrag ab.

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3_Version_vom_09_01_2019-1 Antrag SPD.pd
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07.01.2019 Neues vom Senat: Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen bringt am 31.12.2018 ihren 4. Quartalsbericht 2018 zu Modularen Gebäuden für Asylbegehrende heraus. Darin wird zum ersten Mal bekanntgegeben, dass der Bautermin für den Osteweg von 2020 auf 2019 vorgezogen wird. Die Gründe dafür bleiben unbekannt.

Die Senatsverwaltung für integration, Arbeit und Soziales bringt am 07.01.2019 ihren 4. Quartalsbericht zur Flüchtlingsunterbringung heraus. Daraus wird deutlich, dass in ganz Berlin zwischen 3.000 - 6.000 Unterbringungsplätze nicht belegt sind, und die Unterkünfte auch für Personen ohne Fluchthintergrund zur Verfügung stehen sollen. In Steglitz-Zehlendorf stehen zwei MUFs mit 436 Plätzen (Leonorenstrasse) und 396 Plätzen (Bäkestrasse) leer.

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4. Quartalsbericht 2018 zu Modularen Gebäuden für Asylsuchende
In diesem Dokument wird der Baubeginn für den Osteweg ohne Angabe von Gründen von 2020 auf 2019 vorgezogen.
181231 SenStadt 4 Quartalsbericht h18-01
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4. Quartalsbericht 2018 zur Flüchtlingsunterbringung
Hierin u.a.: je nach Zählart sind 3.000-6.000 Unterbringungsplätze in Belrin nicht belegt, in Steglitz-Zehlendorf stehen über 800 Plätze leer; auch für Personen ohne Fluchthintergrund sollen die MUFs genutzt werden.
190107 SenIAS Unterbringung h18-0316.H-v
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11.01.2019 Ein frohes neues Jahr für alle Supporter und Interessierten! Zu Jahresbeginn zugleich eine gute Nachricht:  Anbei finden Sie eine Einladung der Bezirksbürgermeisterin zu einer Podiumsdiskussion zum Osteweg am 23. Januar, 19:00 – 21:00 Uhr in der Mavuno-Kirche in der Billy-Wilder-Promenade. Wir hoffen, dass der Senat der Einladung der Bezirksbürgermeisterin dieses Mal folgt und sich endlich einmal auch ein Vertreter der Diskussion mit den Anliegern, Anwohnern und uns allen stellt.

Wir hoffen auf und bitten um Ihr zahlreiches Erscheinen – eine Anmeldung ist nicht notwendig.

 



Rot/Rot gegen Sport und Schule

 

Der Senat verhindert den Bau einer Sporthalle und einer Schule am Osteweg in Steglitz-Zehlendorf.

 

Die Meinung von mehr als 2.000 Bürger, deren Unterschriften Herrn Senator Dr. Kollatz (SPD) am 20. November 2018 persönlich überreicht wurden, ist dem Senat egal. Der Senat will seine Planungen zum Bau einer modularen Unterkunft für Flüchtlinge (MUF) umsetzen, obwohl wir dringend Schulen und Sporthallen in ganz Berlin benötigen und obwohl zwei fertiggestellte MUF´s für 900 Geflüchtete im Bezirk leer stehen, da der Senat, Frau Senatorin Breitenbach (Linke) keinen Betreiber hat. 


Im Bezirk Pankow gelten andere Regeln für einen Standort. Dort hat Senatorin Frau Lompscher (Linke) bestimmt, dass Schule und Sport Priorität haben. Zufall, dass dort die Linke den Bezirksbürgermeister stellen? Und nicht wie in Steglitz-Zehlendorf die CDU? Es verstärkt sich immer mehr der Eindruck, dass im Senat unterschiedliche Gesetze gelten. Was für Pankow gilt, muss auch für Steglitz-Zehlendorf gelten.

 

Der Konflikt zwischen Senat und dem Bezirk Steglitz-Zehlendorf wird zu Lasten von Kindern, Schülern und Vereinen ausgetragen.  Jetzt hat der Senat nur die unmittelbaren Grundstücksnachbarn Schule, Krippe, Kita und evgl. Kirche angeschrieben und sie gefragt, wie Spielplatz und Zäune gestaltet werden sollen. Zugleich hat er einen Lageplan beigefügt, der eine 80 m lange, 4-geschossige MUF mit einer Höhe von mindestens 12 m im Abstand von 6 m zur 1-geschossigen Krippe und Kita zeigt.  Dieses Vorhaben für bricht wissentlich alle Festsetzungen des gültigen Bebauungsplanes für Schule und Sport und der Senat bezieht sich auf Sonderbaurecht… obwohl gleichzeitig Unterkünfte leer stehen. 

 

Der Bezirk Steglitz-Zehlendorf spricht sich fraktionsübergreifend für Sport und Schule am Osteweg aus. Landessportbund und Bezirkssportbund fordern den Senat auf eine Sporthalle für Kinder, Schüler und Vereine zu bauen.

 

Generell zeigt sich, dass der Senat sich dem Dialog mit den Bürgern verweigert. Er informiert die Bürger nicht selbst und nach jüngsten Informationen soll der Bezirk jetzt im Auftrag des Senats eine Informationsveranstaltung zum Bau der MUF organisieren. Diese Veranstaltung läuft immer nach dem gleichen Muster: Hier ist der Plan und so wird das gebaut. Und einen Tag nach der Veranstaltung rollen die Bagger. Natürlich weigert sich der Bezirk eine solche Veranstaltung durchzuführen, weil er weiß, wie wichtig Sport und Schule am Osteweg sind. 

 

Der Senat versteckt die selbst gesetzten und nicht erreichten Wohnungsbauziele hinter der Fassade des Sonderbaurechts für Flüchtlingsunterkünfte in einem Kiez, der eine weitere Verdichtung durch zusätzliche Wohnungen nicht verträgt.
Mit Demokratie hat dies alles wenig zu tun, wenn der Senat über den Bezirk hinweg bestimmt und die Stimmen der Bürgerinnen und Bürger nicht berücksichtigt. Sport und Schule sind Voraussetzung für Integration. Warum kann der Senat nicht gemeinsam mit dem Bezirk für 200 Geflüchtete 40 Wohnungen in gemischten Neubauvorhaben verteilen und gleichzeitig Sport und Schule am Osteweg realisieren?

 

Vielleicht kommt der Senat über die Feiertage zum Nachdenken.

 

Eine besinnliche Weihnachtszeit für alle wünscht Ihnen Ihre Bürgerinitiative Sporthallen -und Schulstandort Osteweg

 


Hier die Planungen der Senatsverwaltung zum Osteweg 63 in Schrift und Bild - und zum Vergleich ein Bild mit Sporthalle! Klicken Sie auf die Bilder zum Vergrößern!

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181120 Schreiben SenStadt.pdf
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181120 Schreiben SenStadt Anlage 1.pdf
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29.11.2018: Schulbau kommt vor Wohnungsbau - was für Pankow gilt, gilt auch für Steglitz-Zehlendorf!

Wenn der Bezirk Pankow in Abstimmung mit der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie diese Fläche für einen Schulstandort benötigt, ist dies eine nachvollziehbare Prioritätensetzung.[...] Man wolle keine Schlafstädte oder Betonburgen bauen, sondern lebenswerte Quartiere mit ausreichend Infrastruktur und einer gemischten Erdgeschossnutzung. Gerade in stark wachsenden Gebieten wie Pankow könne man sich Schulen und Kitas nicht einfach im Nachhinein backen [...]. Die Errichtung von Schulinfrastruktur sei im Gegenteil eine notwendige Voraussetzung dafür, künftig weitere neue Wohnbaupotenziale zu erschließen. Ein Quartier ohne genügend Schulen würde langfristig unattraktiv.“ (Büro Senatorin Katrin Lompscher hier https://www.tagesspiegel.de/berlin/stadtentwicklung-bausenatorin-schulen-kommen-vor-wohnungen/23688380.html)

 

Diese Argumente zählen für Pankow und sie zählen auch für den Sport- und Schulstandort Osteweg in Steglitz-Zehlendorf!

Schauen Sie sich die Präsentation auf unserer Seite an, in der ein denkmalgeschützes Quartier vorgestellt wird, das sich weiter im Wachstum befindet und in dem Schulinfrastruktur nicht verhindert, sondern geschaffen werden muss. Über 4.000 neue Wohnungen für 12.000 Menschen sind in den letzten Jahren in der unmittelbaren Nachbarschaft entstanden, weitere werden gebaut und viele junge Familien sind nach Lichterfelde gezogen. Eine weitere Verdichtung durch zusätzlichen Wohnungsbau ist an dieser Stelle nicht angebracht. Unterstützen Sie mit uns die Sporthalle und die Schule am Osteweg – Senatorin Lompscher hat die richtigen Prioritäten gesetzt. 

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25.11.2018: Die Information des Senats, verantwortlich SPD und Linke, hat sich gehalten: 217 Flüchtlinge sollen am Osteweg 63 untergebracht werden, womit der Bau der Sporthalle an diesem Standort UND der Bau einer Schule auf dem seit 1994 (!!) leerstehenden, denkmalgeschützten Grundstück Osteweg 53 verhindert wird. Der Bau von Schule UND Sporthalle am Osteweg 53 ist aufgrund der Größe in Verbindung mit den Bauvorgaben für eine Schule nicht möglich. Dies hatte die SPD bei der damaligen Planung in 2008 bereits erkannt und daher die Standort Schule/Sporthalle so festgelegt, wie es heute geplant ist.

Der Vorwurf des Senats, dass der Bezirk sich über Jahre nicht um die Grundstücke gekümmert hätte, kann so nicht gehalten werden, denn: der Bezirk war und ist nicht Eigentümer, und konnte und kann daher auch keine finanziell hinterlegte und begründende Unterlagen dafür erstellen.

Die Prüfung um Ersatzstandorte läuft immer noch. Aber davon abgesehen ist es aus unserer Sicht völlig unverständlich, warum man berlinweit keine 50 Wohnungen finden kann, um die für den Osteweg geplanten 217 Personen integrationswürdiger unterzubringen. Soll wegen angeblich 50 fehlenden Wohnungen der Sport- und Schulstandort Osteweg aufgegeben werden? Noch dazu in einer Gegend, die keine integrationsfördernde Infrastruktur besitzt – die soll ja erst mit einer Sporthalle geschaffen werden! Selbst das Deutsche Rote Kreuz und das Willkommensbündnis haben sich auf einer Veranstaltung am Mittwoch, den 21. November 2018 gegen die MUFs ausgesprochen, da sie alles andere als integrationsfördernd sind.

Wir zitieren an dieser Stelle aus einem Interview des Tagesspiegels mit dem bekannten Rotterdamer Stadtentwickler Martin Aarts: Mit der Schulfrage beginnt jede Stadtentwicklung. Man kann keine Wohnungen bauen, wo es nicht genügend Schulen gibt, denn dann zieht dort keiner hin. Und wenn die Gefahr besteht, dass es bald irgendwo nicht mehr genügend Schulen gibt, müssen als erstes neue gebaut werden. Das ist wichtiger als ein paar Wohnungen. Sonst wollen die Leute da irgendwann wieder weg, und das ist schlimm für ein Viertel. Dann beginnt der Abwärtstrend.“

Unter’m Strich zeigt sich hier, dass die direkt betroffenen Bürgerinnen und Bürger zwischen die Mühlen der politischen Gegensätze geraten, ohne bis heute offiziell beteiligt worden zu sein.  Aber wie sagte die Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales am 11. April 2018 auf eine schriftliche Anfrage der FDP (http://pardok.parlament-berlin.de/starweb/adis/citat/VT/18/SchrAnfr/s18-13902.pdf): „Im Rahmen des QuickChecks wurde vor allem geprüft, ob ein MUF und eine spätere Wohnnutzung an dem jeweiligen Standort städtebaulich vertretbar sind. Eine harmonische Einbindung in die bestehende Stadtstruktur sollte soweit wie möglich gewährleistet sein; Konflikte mit benachbarten Nutzungen sollten soweit wie möglich ausgeschlossen werden.“ Da darf man getrost an der Qualifikation der QuickChecker, die den Ostweg „gecheckt“ haben, zweifeln – oder?

Mehr und mehr drängt sich der Eindruck auf, dass die MUFs beschafft und bezahlt worden sind, nun zum Teil mit Sonderbaurecht errichtet werden und dann in 2-3- Jahren die Nutzung freigegeben wird – so schafft man sich sozialen Wohnraum. Wie schreibt Sts Tietze im Vierteljährlichen Bericht zur Flüchtlingsunterbringung: „Durch die Anpassung des Modells ergibt sich folgender Unterbringungsbedarf für wohnungslose Personen mit und ohne Fluchthintergrund“. Warten wir’s mal ab...

In den nächsten Wochen erwarten wir noch einige Detailinformationen, die wir noch in diesem Jahr an Sie weiterleiten werden.

Bis dahin wünschen wir Ihnen eine schöne und trotz allem besinnliche Vorweihnachtszeit.

28.10.2018: Der Bezirkselternausschuss Steglitz-Zehlendorf hat in einem Beschluss vom 17. Oktober 2018 an den Bezirk und an die Senatoren Lompscher und Kollatz gefordert, 

  • die Grundstücke Osteweg 53 und 63 als Ausweichquartier für zu sanierende Schulen schnellstmöglich einzurichten und die dafür notwendigen planerischen und haushalterischen Vorbereitungen zu treffen,

  • die genannten Grundstücke langfristig als dauerhaften Schul- und Sportstandort vorzuhalten,

  • die Rückübertragung an den Bezirk zeitnah zu veranlassen,

  • miteinander ins konstruktive Gespräch zu gehen mit dem Ziel, eine realistische

    Schulersatzplanung im Bezirk Steglitz-Zehlendorf, die über den bisherigen Ersatzstandort und

    die Grundstücke am Osteweg 53 und 63 hinausgehen, in die Wege zu leiten sowie

  • die beiden Grundstücke in die Schulentwicklungsplanung mit aufzunehmen, um den Freizug

    von Sanierungsschulen zu sichern.

Den Beschluss können Sie sich hier anschauen. Vielleicht kann der Landeselternausschuss nachziehen?

 

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181017 Beschluss Bezirkselternausschuss
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12.10.2018: Am 17. Oktober 2018 findet die nächste Bezirksverordnetenversammlung (BVV) Steglitz-Zehlendorf statt. Auf der Sitzung sollen die u.a. drei Anträge der CDU, der FDP und der Grünen für den Erhalt des Sport- und Schulstandortes Osteweg eingebracht werden - eine tolle Sache, wie wir finden! Informieren Sie sich live, kommen Sie ab 17:00 Uhr zur Kirchstrasse 1-3 in Zehlendorf und nehmen Sie als Zuhörer an der BVV teil! Wir werden auch vor Ort sein!

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Antrag der Grünen für den Osteweg 63
Für einen Sport- und Schulstandort am Osteweg 53 und 63 und Ersatzgrundstück für MUF an der Thielallee
181010 Antrag Grüne Osteweg 63 Thielalle
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Antrag der FDP zum Osteweg 53 und 63
Rückübertragung der Grundstücke und Bau einer Sporthalle am Osteweg 63 und einer Schule am Osteweg 53
181009 Antrag FDP Osteweg 53 und 63.pdf
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Antrag der CDU zum Osteweg 53 und 63
Antrag auf Beschluss der BVV für einen Sport- und Schulstandort am Osteweg 53 und 63
191009 Antrag CDU Osteweg 53 und 63.pdf
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11.10.2018: Boris Buchholz vom Tagesspiegel Steglitz-Zehlendorf greift unsere Meinung, die die Bezirksbürgermeisterin Richter-Kotowski auch bestätigt hat, zur Zusammenlegung Sporthalle und Schule am Osteweg 53 auf und zitiert uns korrekt - vielen Dank für den guten Artikel!

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Der Tagesspiegel vom 11. Oktober 2018 zum Thema Sporthalle und Schule zusammen am Osteweg 53
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07.10.2018: Unsere Meinung zum Presseartikel vom 04.10. und zur Presseerklärung der Linken:

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Unsere Meinung zu den jüngsten Neuigkeiten
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04.10.2018: Der Tagesspiegel Steglitz Zehlendorf hat das Thema nach einer Presseerklärung der Fraktion der Linken im Bezirk erneut aufgegriffen. Hier der Artikel - unsere Meinung dazu folgt:

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181004 Tagesspiegel.docx
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30.09.2018: Unsere Podiumsdiskussion am 26. September in der Mavuno-Kirche war ein großer Erfolg! Der Einladung folgten knapp 100 Zuhörer, auf dem Podium waren sowohl alle eingeladenen Parteien auf Bezirksebene vertreten (CDU, SPD, Die Grünen, FDP und Die Linke), als auch die Mitglieder des Abgeordnetenhauses Goiny (CDU) und Seerig (FDP) und der Bezirks- und Landessportbund. Die von uns eingeladenen Senatoren für Finanzen und für Bildung hatten keine Zeit und konnten auch keine Vertreter entsenden, die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung hatte sich für nicht zuständig erklärt  – eine sehr enttäuschende Haltung des Senats, sich so dem Gespräch mit Anliegern und Anwohnern zu entziehen. Für Herrn Krause (Die Linken) aus der BVV war das "hochpeinlich" und "superärgerlich"!

Die überwiegende Zahl der Teilnehmer trat aktiv für den Erhalt des Sport- und Schulstandortes ein. Die Gründe dafür liegen auf der Hand:

1.    Die Schülerzahlen, die Einwohnerzahlen und deren Prognosen verdeutlichen den Mangel an Schulen und Sportstätten im Bezirk. 

2.    Der Standort muss als zwingend notwendiger Ausweichstandort während der anstehenden Schulrenovierungen erhalten bleiben und danach als fester Schulstandort umgebaut werden – er ist der einzige Standort im Bezirk, der sich dafür eignet und Planungen für den Umbau sind bereits vorhanden.

3.    Das Gebiet um den Osteweg verkraftet keine weitere Verdichtung mehr durch zusätzlichen Wohnungsbau. Aus Gründen der Stadtentwicklung ist jetzt der Aufbau dringend notwendiger sozialer Infrastruktur wie Sporthallen geboten.  

4.    Die 217 Menschen, die der Senat am Osteweg unterbringen will, sind in Neubauten mit gemischtem Wohnen von Anbeginn an viel besser unterzubringen und zu integrieren als in MUFs.

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Einen ausführlichen Bericht zur Veranstaltung können Sie sich hier runterladen.
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27.09.2018: Eine gut besuchte Podiumsdiskussion mit vielen interessanten Fragen und einem engagierten Podium und Publikum! Leider war der komplette Senat abwesend. Erste Presseechos hier, hier und hier. Mehr zu der Veranstaltung in den nächsten Tagen - vielen Dank für Ihren Besuch!

 

24.09.2018: Der RBB berichtet in der Serie Bauzombies in Berlin auch über den seit 1994 leerstehenden Gebäudeteil der ehemaligen Telefunken Werke/McNair Barracks - siehe hier.

 

15.09.2018: Schauen Sie hier auf die Berliner Woche - nach drei Tage bereits über 1.000x gelesen! Das Interesse ist groß! Leider hat die Senatorin für Bildung, Jugend und Familie keine Zeit und auch keinen Vertreter, der zu uns kommen kann - sehr schade, wir wir finden, denn was gibt es Wichtigeres für unserer Stadt als die Bildungsvorsorge für unsere Kinder?? Am 26.09. stehen uns noch weitere Plätze zur Verfügung - melden Sie sich an!

 

06.09.2018: Wir möchten Sie gerne am 26. September 2018 von 18:30-20:30 Uhr zur Teilnahme an einer Podiumsdiskussion in der evangel.-freikirchl. Mavuno-Kirche (Ecke Osteweg/Billy-Wilder-Promenade 4, 14167 Berlin) direkt neben den betreffenden Grundstücken einladen. Wir bitten aufgrund Kapazitätsgründen um Anmeldung über buergerinitiativeosteweg@gmail.com bis zum 21. September 2018. Mehr auf der Berliner Woche unter dem Link oben!

 

31.08.2018: Wir haben den Gewinner der Ausschreibung für die besten Pläne zum Bau der Kopernikus-Schule am Osteweg gefunden: die Pläne existieren immer noch, sind öffentlich einsehbar und könnten mit Sicherheit problemlos realisiert werden. Das Ergebnisprotokoll sowie einige Bilder finden Sie hier. Der damalige Auslober und Bauherr war übrigens das Land Berlin mit dem damaligen Bürgermeister Wowereit (SPD), der Senatorin für Stadtentwicklung Ingeborg Junge-Reyer (SPD) und dem Senator für Bildung, Jugend und Familie Jürgen Zöllner (SPD)

 

31.08.2018: Bereits im Jahre 2012 hat Jan Kellermann von der SPD-Lichterfelde auf die prekäre Schulsituation im Dreieck Finckensteiner Allee-Dahlemer Weg-Goerzallee hingewiesen und den Standort Osteweg herausgestellt (siehe hier, letzte Seite). Nun gilt es, die Anna-Essinger-Schule, die derzeit noch auf zwei Standorte verteilt ist, am Osteweg zusammenzufassen und nicht die gleichen Fehler wie mit der Kopernikus-Schule zu begehen. Das muss auch der Berliner Senat verstehen, denn die SPD im Bezirk hat schon verstanden - siehe hier!

 

23.08.2018: Sehen Sie hier (II./2018), hier (I./2018) und hier (IV./2017) die letzten 3 Vierteljahresberichte der Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales / Landesamt für Flüchtlingsangelegenheiten zu aktuellen Flüchtlingszahlen in Berlin.

 

17.08.2018: Am letzten Ferientag gibt es einige aktuelle Pressemeldungen zum Thema Schulen in Berlin und neue Belege, dass wir mehr Schulen in Berlin brauchen - schauen Sie hier!

 

19.07.2018: Historisches und Aktuelles zum Sport- und Schulstandort sowie das Konzept des Bezirks für den Sport- und Schulstandort können Sie sich hier herunterladen.

 

16.07.2018: Der Bezirkssportbund Steglitz-Zehlendorf e.V. unterstützt unsere Initiative auf seiner Webseite - hier zu sehen!

 

29.06.2018: Hier die schriftliche Antwort des Bezirks zur Schul- und Sporthallenplanung am Osteweg 53/63!

 

28.06.2018: Der Landessportbund unterstützt ebenfalls unsere Initiative!

 

28.06.2018: "Am möglichen Standort Osteweg gibt es gute Gründe für den Bau einer im Kiez benötigten Schule nebst Sporthalle", so Herr Schulze vom Willkommensbündnis Steglitz-Zehlendorf in seinem Kommentar in der Berliner Woche. 

 

16.06.2018: Das Treffen am Osteweg war ein voller Erfolg - hier ein kurzer Bericht mit vielen Bildern. Über 1.000 Bürger unterstützen bereits unsere Initiative!

 

11.06.2018: Leider haben auch wir Ausgaben - und würden uns über eine freiwillige Spende hierhin freuen.

 

08.06.2018: Von der Senatsverwaltung Integration, Arbeit und Soziales zu Sonderbaurecht und Kosten für MUFs sowie zur Weiternutzung von MUFs.

 

05.06.2018: Hier der Antwortbrief der Bezirksbürgermeisterin Richter-Kotowski auf eine schriftliche Anfrage zum Osteweg vom April 2018.

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180425 Brief Bezirksbürgermeisterin.pdf
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28.05.2018: Hier die aktuellen Bebauungspläne für den Osteweg!


Das Gesamtgrundstück Sporthallen- und Schulstandort Osteweg auf einen Blick. Am Osteweg 63 will der Senat eine MUF errichten.
Das Gesamtgrundstück Sporthallen- und Schulstandort Osteweg auf einen Blick. Am Osteweg 63 will der Senat eine MUF errichten.

Auf der unten dargestellten Karte ist deutlich zu erkennen, wie hervorragend sich der Osteweg in dem Dreieck Finckensteinallee - Dahlemer Weg - Goerzallee als Schul- und Bildungsstandort eignet.

Deutlich zu erkennen ist auch, dass es um den Osteweg herum keine Schule in weniger als 30 Minuten Fußwegentfernung für Kinder gibt. Die zentrale Lage ist essentiell.
Deutlich zu erkennen ist auch, dass es um den Osteweg herum keine Schule in weniger als 30 Minuten Fußwegentfernung für Kinder gibt. Die zentrale Lage ist essentiell.

Osteweg heute - Schul-und Sporthallenplan

Der Bezirk Steglitz-Zehlendorf hat in einem Bebauungsplan für den Osteweg 63 eine Sporthalle für umliegende Schulen und Vereine beschlossen, der Osteweg 53 ist für eine Schule vorgehalten. Diese Pläne tragen wesentlich zur Bildungsversorgung im ehemaligen Telefunken - Werk bzw. den ehem. McNair-Barracks und darüber hinaus bei, und haben bis heute schon viele junge Familien angezogen. Über 4.000 Wohnungen für über 12.000 Menschen sind im Umfeld bereits entstanden, weitere Wohngebäude sind bereits im Bau. Sportvereine und umliegende Schulen brauchen den Bau einer Sporthalle an diesem Standort. Die vorhandene Infrastruktur ist hervorragend geeignet, um zu einem Schul- und Bildungszentrum ausgebaut zu werden. Erste positive Untersuchungen dazu wurden mit den Planungen zur Verlegung der Kopernikus-Schule angestellt - siehe dazu die damaligen Planungen des Bezirks (siehe oben auf der Seite). Den unstrittigen Schulbedarf  kann man u.a. den aktuellen Zahlen zu den Bevölkerungsprognosen in Berlin sowie den vielen Presseveröffentlichungen zu dem Thema schnell entnehmen.

 

Osteweg laut Senat - Bau einer Flüchtlingsunterkunft

Nun hat der Berliner Senat auf Basis eines so genannten "Quick-Checks" diesen Bebauungsplan für nichtig erklärt und ohne eine Vor-Ort-Besichtigung beschlossen, auf dem ca. 4.700 qm großen Flurgrundstück Osteweg 63 eine Modulare Unterkunft für 217 Flüchtlinge (MUF) zu errichten. Das Grundstück grenzt direkt an eine Krippe/Kita, eine weitere voll belegte Kita/Grundschule/Gymnasium und an eine evangelisch-freikirchliche Gemeinde. Durch den Bau einer MUF wird eine zukünftige anderweitige Nutzung des Grundstückes verhindert, denn die Gebäude haben eine Lebensdauer von ca. 80 Jahren. Der Bau soll noch in diesem Jahr begonnen werden! Mehr zur Politik können Sie auf der Seite Politik und in den Presseveröffentlichungen nachlesen. Angeblich soll nur ein Ersatzstandort den Senat davon abbringen können, eine Flüchtlingsunterkunft am Osteweg zu errichten. Die Anlieger und Anwohner wurden bisher vom Senat weder beteiligt noch informiert; auch nach Meinung des Bundesinnenministeriums müssen die Anliegen der Anwohner in angemessener Weise berücksichtigt werden. 



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Wir fordern, dass der Bebauungsplan des Bezirks Steglitz-Zehlendorf realisiert wird!

 

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Wir fordern im Bezirk eine parteiübergreifende Zusammenarbeit für eine Schule am Osteweg!

 

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